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„Die Kolpingjugend geht in den Untergrund“ Am 12. Juni traf sich die Kolpingjugend zu einem mal etwas anderem spannenden Ausflug. Zehn Kolpingjugendliche aus dem Diözesanverband Görlitz und Berlin verbrachten einen überwiegend sonnigen Tag, im Rahmen eines Gemeinschaftstages, im Gasometer der Kreuzberger Fichtestraße. Seit über 120 Jahren steht er da mit einem Durchmesser von 56 Metern und einer Höhe von 21 Metern, die durch eine Kuppel aus Stahlsegmenten gekrönt wird. Es ist der älteste und als einziger bis heute erhalten gebliebene Steingasometer Berlins. Von außen bestaunend glaubt man kaum, wie vielen Menschen er das Leben rettete und was für Geschichten sich dort abspielten. Nach der interessanten Führung des Ehrenamtlichen vom Verein „Berliner Unterwelten e.V.“ durch den Gasometer mündete der Kolpingtag in einem Grillfest und endete schließlich mit einer Vesper in der Jugendkirche. Leider wird aufgrund der geringen Teilnahme dieses Angebot in nächster Zeit nicht wiederholt werden, aber der „Berliner Unterwelten e.V.“ leistet inhaltlich, historisch und pflegerisch wertvolle Arbeit, die von vielen Ehrenamtlich gestemmt wird und jegliche Unterstützung verdient, z.B. in Form der Eintrittsgelder. Das ist meine persönliche kulturelle und historische Empfehlung für jeden Gruppenausflug. 
Kinderferienfreizeit der Kolpingjugend
Unter dem Motto „Märcheninsel Ameland“ fand 2010 die Kinderfreizeitfahrt der Kolpingjugend im DV Berlin vom 08.07. bis zum 21.07.2010 statt. Über 50 Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren machten sich gemeinsam auf die Märcheninsel und verbrachten dort fast zwei Wochen ihrer Ferien, ob in der Gruppe der Froschkönige oder der gestiefelten Kätzchen. Um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, gab es nicht nur Sportaktivitäteten und Gruppenspiele, sondern es galt auch Aufgaben und Quiz´ gemeinsam zu lösen. Aber die traditionelle Kutterfahrt zur Seerobbenbank und das „Such-den-Betreuer-Spiel“, bei dem sich die Betreuer teilweise spektakulär verkleideten, durften natürlich auch nicht fehlen. Abends gab es dann hin und wieder eine Märchenstunde und den Höhepunkt bildeten die von den „Kleinen“ ausgearbeiteten Märchen zu Theaterstücken, die hervorragend und sehr sehenswert im Abendprogramm vorgeführt wurden. Gegen Ende der Fahrt besuchte Pfarrer Lau die Freizeitfahrt-Teilnehmer und feierte mit uns gemeinsam eine besondere Art von Gottesdienst. Während wir auf dem Gelände beteten und Lieder sangen, steppte auf dem Nachbargelände der Bär zu Bailando und Waka, waka. Da sah man hin und wieder beim Gebet den ein oder anderen mit dem Kopf oder dem Fuß wippen, was in einem Gottesdienst selten zu sehen ist. In Berlin wieder angekommen wurde die noch währende Fröhlichkeit von der Nachricht über die schrecklichen Ereignisse in einem Kinderfreizeitlager in demselben Ort überschattet. Wir möchten unser Entsetzen darüber ausdrücken und werden immer dafür Sorge tragen, dass die Leiter und Betreuer unserer Fahrt auch in Zukunft die entsprechende Qualifikation für die verantwortungsvollen Aufgaben in der Kinder- und Jugendarbeit vorweisen können. Die nächste Kinderfreizeitfahrt findet vom 06.07. bis zum 21.07.2011 statt. 
Die zehn besten Techniken der Schlagfertigkeit
Sicherlich kennst Du die Situation: Du wirst beschimpft! Einer der es nicht gut meint mit Dir, wirft Dir die Worte: „Du bist ein Esel“ an den Kopf. Diese Worte machen Dich wieder sprachlos. Eine Antwort fällt Dir nicht ein oder sie bleibt Dir im Halse stecken. Du hast keinen Mut gehabt zu antworten oder Du warst um eine Antwort verlegen. Dir ist zum Beispiel nicht die Antwort eingefallen: „Wenn Du unter Esel verstehst, dass ich sehr ruhig und belastbar bin, dann stimme ich Dir voll zu! Damit sich so etwas nicht wiederholt, hat die Kolpingjugend DV Berlin einen „Schlagfertigkeitskurs“ angeboten und sich mit den „zehn besten Techniken der Schlagfertigkeit“ auseinandergesetzt. Insgesamt 16 junge Teilnehmer/innen nahmen am 16.01.2010 an diesen interessanten Tageskurs im Jugendpastoralen Zentrum teil und hatten, ohne Zweifel, viel Spaß daran. Geleitet wurde der Kurs von Matthias Müller, der Diözesanleiter der Kolpingjugend DV Magdeburg ist und schon etliche solcher Kurse bundesweit bei der Kolpingjugend angeboten hat. Als Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung ist er geübt in der Leitung und Begleitung von zahlreichen Kursen zu unterschiedlichen Themen. Er vermittelte, dass die Schlagfertigkeit etwas ist, das durchaus trainiert werden kann: So musste jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer eine kurze Rede vorbereiten und sie frei vor den anderen halten. Das war schon für einige schwer genug, noch schwerer wurde es aber, als die Rede vom Kursleiter durch laute Zwischenrufe gestört wurde, die da zum Beispiel lauteten: „Wie siehst Du den aus, hast Du Dir Deine Schuhe wieder nicht geputzt“. Der Redner war aufgefordert, schlagfertig auf die Zwischenrufe zu reagieren: „Wunderbar, Du scheinst Dich mit mir zu beschäftigen!“ Matthias Müller vermittelte auch einige Grundlagen der Rhetorik und vor allem alles was für ein sicheres Auftreten wichtig ist. Der Hauptteil des Kurses bestand aber darin, sich mit Hilfe von Arbeitsbögen und praktischen Übungen mit den 10 Techniken auseinanderzusetzen. Fazit: Ein Schlagfertigkeitkurs ist empfehlens- und nachahmungswert. Er eignet sich gut für junge Menschen als Vorbereitung für einleitend genannte Situationen, vor allem in Schule, Ausbildung und privaten Bereich. Die Kolpingjugend wird in Zukunft mehrere solcher Kurse im Jahr anbieten. In dieser Themenreihe werden u. a. regelmäßig Benimmkurse, Rhetorikkurse, ein Antigewalttraining und natürlich die Schlagfertigkeit angeboten. Also: Bevor Du irgendwann als Esel beschimpft wirst und anschließend Dich jemand noch zur Wurst verarbeitet, schaue regelmäßig auf die Homepage der Kolpingjugend www.kolpingjugend-dvberlin.de und melde Dich an.
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